Chronik Gemeinde Steglitz

Foto: NAK Steglitz, 1998

Als Vorgängerin der Gemeinde Steglitz darf die Gemeinde Friedenau bezeichnet werden, die bereits 1898 in einer ehemaligen Tischlerwerkstatt in der Handjerystraße 53 ihren Anfang nahm. 1907 wurde diese Versammlungsstätte gekündigt. Die Amtsbrüder hielten zunächst vergeblich Ausschau nach einem neuen Kirchenraum.

Friedenau war zu dieser Zeit eine reine Wohngegend. Alle Bemühungen, einen entsprechenden Raum zu mieten, blieben erfolglos. Im benachbarten Steglitz konnte schließlich im Haus Albrechtstraße 117, Hof 1, ein schöner Raum gefunden werden.
Die bisherige Gemeinde Friedenau gab es nicht mehr. Ein Teil der Geschwister ging jetzt zur neuen Gemeinde Steglitz, der andere zur Gemeinde Wilmersdorf. Als erster Vorsteher in Steglitz diente Priester Karl Mindt aus der aufgelösten Gemeinde Friedenau, der über zwanzig Jahre lang ein großer Segen für die Gemeinde war. In wunderbarer Weise bekannte sich der himmlische Vater zu seinem Knecht und den ihm zur Seite stehenden Brüdern: 1910 zählte die Gemeinde schon 210 Seelen, im Jahre 1912 waren es bereits 261.
Oft war der Kirchenraum überfüllt, so dass man 1912 in der Schützenstraße 2 einen größeren Saal mietete. Bald nach dem Umzug brach der erste Weltkrieg aus. Viele Brüder wurden eingezogen. Vorübergehend diente eine Schulaula in der Paulsenstraße als Versammlungsraum. Im Jahre 1920 erhielt die Gemeinde ein neues Kirchenlokal in der Ringstraße (heute Lauenburger Straße), bevor Apostel Lax den Steglitzer Geschwister eine große Freude bereitete: In der Feuerbachstraße SO entstand eine schöne Kapelle, die er am 01.01.1931 der Gemeinde übergab. Im Festgottesdienst an diesem Tage kam Vorsteher Mindt in den Ruhestand; Priester Maximilian Grube trat seine Nachfolge an. Zu dieser Zeit zählte die Gemeinde 325 Seelen.
Leider ist die Kapelle bei einem Bombenangriff im zweiten Weltkrieg zerstört worden. 1946 trat Vorsteher Grube, der schon über 70 Jahre alt war, in den Ruhestand.
Doch die Liebe des himmlischen Vaters bereitete den Steglitzern ein neues Heim. Am 28.06.1953 weihte die wieder aufgebaute Kirche in der Feuerbachstraße Apostel Landgraf in einer erhabenen Segens- und Gnadenstunde zur großen Freude der Geschwister ein.
Als Krönung des Tages gab er das Wort aus 2. Chronik 7, Verse 16 und 17: »So habe ich nun dieses Haus erwählt und geheiligt, dass mein Name daselbst soll sein ewiglich, und meine Augen und mein Herz soll da sein allewege. Und so wirst du vor mir wandeln, wie dein Vater David gewandelt hat, dass du tust alles, was ich dich heiße, und hältst meine Gebote und Rechte«.
Priester Otto Stengel aus Wilmersdorf erhielt an diesem Tage das Hirtenamt und diente als Vorsteher der Gemeinde. Bezirksapostel Landgraf und seine Gehilfin wohnten seit dem Wiederaufbau im Kirchengebäude. Am 15.12.1956 rief ihn der Herr in die ewige Heimat, er folgte damit seiner treuen Gehilfin, die kurz zuvor heimgegangen war.

Als neuen Bezirksapostel für Berlin ordinierte Stammapostel Bischoff den Apostel Wilhelm Schmidt. Als Büro und Sitzungsraum für den Apostel diente eine Wohnung im ersten Obergeschoß in der Feuerbachstraße 50. Die darüber liegende Wohnung bezog Hirte Stengel.
Durch den großen Segen des himmlischen Vaters und die treue Weinbergsarbeit erreichte die Gemeinde Steglitz 1959 mit 640 Geschwistern ihren höchsten Stand. Am 15.01.1961 kam Hirte Stengel in den Ruhestand. Am gleichen Tage erhielt die Gemeinde in dem Evangelisten Günter Paetz einen neuen Vorsteher. Zehn Jahre lang diente er der Gemeinde, bis am 20.01.1971 Evangelist Erwin Arndt aus der Gemeinde Nordwest dieses Amt übernahm. Ende November 1972 ging er wieder in die Gemeinde Nordwest zurück. Am 03.12.1972 bekam die Gemeinde Steglitz den Evangelisten Harry Schweter, ebenfalls aus der Gemeinde Nordwest, als Vorsteher.
Der langjährige Dirigent der Gemeinde, Diakon Siegfried Trost, ging im Jahre 1972 heim. Seinen Platz als Leiter des Chores nahm der Unterdiakon Jürgen Petter ein.

Zahlreiche freudige Augenblicke registriert die Steglitzer Gemeindegeschichte:
1974 empfing der Priester Willy Thews mit seiner Gehilfin den Segen des Herrn zur Silbernen Hochzeit. Ein Jahr später bekamen aus gleichem Anlass diesen Segen auch die Priester Heinz Röstel und Erwin König mit ihren Gehilfinnen. Seit dem Jahre 1907, dem Gründungsjahr der Gemeinde Steglitz, hat die Liebe und Gnade Gottes, sowie die Glaubensfreude der Brüder und Geschwister zu reichem Segen für die Steglitzer Gemeinde geführt. So wirkte beispielsweise der spätere Bischof Rushak als Sänger im Chor der Steglitzer Gemeinde im damaligen Versammlungsraum in der Schützenstraße 2 mit. Der ehemalige Steglitzer Priester Kuchenbäcker diente als Hirte in Südafrika. Priester Niter war Vorsteher der Gemeinde Zehlendorf. Der ehemalige Priester und heutige Hirte Habeck dient noch jetzt der Gemeinde Lankwitz als Vorsteher, Priester Glaubitz war ebenfalls Vorsteher — in der Gemeinde Lichtenrade, und Hirte Hoffmann, ehemals Priester in der Gemeinde Steglitz, diente viele Jahre als Vorsteher der Gemeinde Schöneberg.
Ganz besonders eng fühlte sich die Gemeinde Steglitz auch mit der Gemeinde Zehlendorf verbunden, die aus ihr hervorging. Viele Jahre lang erfolgte die Bedienung der Zehlendorfer Geschwister durch Steglitzer Amtsbrüder und Sänger.
In den Jahren 1972 bis 1984 stand die Gemeinde Steglitz unter der Pflege des Evangelisten Harry Schweter. Seit Beginn der achtziger Jahre verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Evangelisten, so dass er pausieren musste.

Bezirksapostel Steinweg besuchte am 05.02.1984 die Gemeinde Steglitz. In diesem feierlichen Gottesdienst setzte er den Evangelisten Harry Schweter vorzeitig in den Ruhestand. Als sein Nachfolger empfing Priester Kurt Kempe das Evangelistenamt. An seiner Seite dienten sechs Priester, sieben Diakone und sieben Unterdiakone.


1985 bis 1989

Am 20.10.1985 besuchte uns Bezirksapostel Steinweg. Die Gemeinde erhielt zwei neue Unterdiakone.
Am 28.03.1986 war die gesamte Gemeinde zum Apostelgottesdienst in die Gemeinde Schöneberg eingeladen worden. Bezirksapostel Steinweg setzte in diesem Gottesdienst den bisherigen Evangelisten und Vorsteher Kurt Kempe in das Bezirksevangelistenamt. Unsere Gemeinde erhielt mit Priester Petrusch, der am gleichen Tag in das Evangelistenamt gesetzt wurde, einen neuen Vorsteher.

Mit großer Freude erfuhren wir, daß der Stammapostel in einem Gottesdienst in Hannover unserem Bezirksapostel Steinweg eine Hilfe zur Seite gegeben hat. Am 11.01.1987 wurde der Bezirksälteste Wilfried Klingler zum Apostel gesetzt.

Am 26.08.1987 besuchte er zum ersten Mal unsere Gemeinde.

Die Gemeinde durfte Wachstum erleben. Bis 1989 wurden 22 Kinder und eine Jugendliche getauft. Durch Versiegelung durften außer diesen 23 Seelen noch weitere drei Seelen zur Gemeinde hinzugezählt werden.

Unter den sechs Trauungen, die wir in diesem Zeitabschnitt erleben durften, befand sich auch unser heutiger Priester Matthias Brauner, der mit seiner Frau Birgit am 26.10.1986 den Trausegen empfing.

Neben insgesamt acht Silberhochzeitspaaren durften wir am 08.03.1987 miterleben, wie die Geschwister Erwin und Martha Utthoff den Segen zur goldenen Hochzeit empfingen.

Zum Konfirmationsgottesdienst am 20.03.1988 diente wieder Apostel Klingler in unserer Gemeinde. Wir hatten drei Konfirmanden.

Auf Anregung des Stammapostels wurden in den Gemeinden, sofern es zu ermöglichen war, für die kleinen Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren Vorsonntagsschulstunden abgehalten. In unserer Gemeinde begannen wir mit diesen Unterrichtsstunden im Mai 1989. Diese wurden von fünf Schwestern aus der Gemeinde durchgeführt. Zum Kreis der Vorsonntagsschüler zählten in diesem Jahr 18 Kinder. Als Unterrichtsraum diente uns ein Kellerraum. In diesem Raum hatten früher die Kindergottesdienste und Sonntagsschulstunden stattgefunden. Nach der Renovierung Mitte der siebziger Jahre zog man in das ehemalige Büro im Wohntrakt des Gebäudes.

Die Unterrichtsstunden begannen wir, auf Anregung unseres Vorstehers, mit der Schöpfungsgeschichte. Jeden Sonntag konnten wir gemeinsam mit den Kindern einen weiteren Tag der Schöpfung erarbeiten. Während der Sommerferien und bis zum November 1989 mussten diese Stunden zunächst noch einmal ausgesetzt werden, da der Kellerraum für die Vorsonntagsschüler renoviert wurde. So erhielten wir statt der Außentreppe die Möglichkeit, durch den Gebäudeaufgang zum Kirchenschiff zu gelangen. Dies war besonders im Hinblick auf den nahenden Winter sehr wichtig. Der Raum wurde mit einem Altar sowie kleinen Tischen und Stühlen ausgestattet.

Vom Bezirksapostel Steinweg erhielten wir bald als Grundlage für diese Kinderarbeit einen Ordner mit Unterrichtsthemen sowie Lehrhinweisen, Bastelanleitungen und Kinderlieder.

Ende 1989 hatte die Gemeinde 497 Geschwister, 21 Amtsträger, 1 Evangelisten, 6 Priester, 7 Diakone und 7 Unterdiakone.


1990 bis 1994

Nach der erfolgreichen Testübertragung in Bild und Ton 1989 wurden 18 Gemeinden in West-Berlin mit Empfangsgeräten ausgestattet. Der Pfingstgottesdienst am 03.06.1990 aus Wien wurde in Bild und Ton übertragen.

Am 17.02.1991 durften wir die Übertragung des Stammapostelgottesdienstes miterleben. In diesem feierlichen Gottesdienst erhielt Berlin-West einen neuen Bischof. Bezirksevangelist Klaus Katens wurde zum Bischof für Berlin-West gesetzt.

Das erste Mal besuchte uns Bischof Katens am 03.03.1991 und führte den Gottesdienst für die Entschlafenen durch.

Am 19.05.1991 erlebten wir in unserer Gemeinde die Übertragung des Pfingstgottesdienstes und am 12.09.1991 besuchte uns noch einmal Apostel Klingler. In diesem Gottesdienst wurde Priester Erwin König in den Ruhestand versetzt. Die Lücke wurde noch am gleichen Tag wieder geschlossen. Diakon Rainer Albrecht wurde in das Priesteramt gesetzt. Außerdem wurde Unterdiakon Wilfried Radtke als Diakon gesetzt. Am gleichen Tag konnten 19 Seelen die Heilige Versiegelung empfangen, für die Gemeinde Steglitz waren es acht Seelen.

Die Wiedervereinigung Deutschlands brachte, besonders in Berlin, Änderungen mit sich. Wurde doch Berlin seit dem Mauerbau 1961 durch zwei Bezirksapostel betreut: Berlin-Ost mit Brandenburg zuletzt vom Bezirksapostel Fritz Schröder und Berlin-West von Niedersachsen aus durch Bezirksapostel Steinweg und Apostel Wilfried Klingler.

Anlässlich des Gottesdienstes für die Entschlafenen am 05.11.1991 besuchte Stammapostel Fehr Berlin. Der Gottesdienst fand in der Gemeinde Nord-West statt und wurde in die Übertragungsgemeinden in Bild und Ton übertragen. An diesem Tage fügte der Stammapostel den Bezirk Berlin-West dem Bezirk Berlin-Brandenburg hinzu. Die West-Berliner Gemeinden werden seitdem ebenfalls von Bezirksapostel Fritz Schröder betreut.

Am 10.06. und 25.10.1992 besuchte uns unser Bischof Katens. Am 11.11.1992 erlebten wir per Videoaufzeichnung einen Gemeindeabend, den Bezirksapostel Schröder eine Woche zuvor in der Gemeinde Treptow gehalten hatte.

Am 13.01.1993 durften wir Bezirksapostel Schröder zum ersten Mal in unserer Gemeinde begrüßen. Priester Heinz Röstel wurde an diesem Tag in den Ruhestand versetzt. Der Bezirksapostel gab der Gemeinde zwei neue Priester: Diakon Wilfried Radtke und Unterdiakon Matthias Brauner. Alle Unterdiakone wurden in das Diakonenamt gesetzt.

Am 14.02.1993 fand in Steglitz der erste Gottesdienst für hörgeschädigte Geschwister statt. Diese Dienste wurden nun in regelmäßigen Abständen in verschiedenen Gemeinden gehalten. Hierfür fanden sich Brüder, die die Gebärdensprache erlernten. In unserer Gemeinde ist dies Priester Heinz Holste.

Das Jahr 1993 barg für unsere Gemeinde viele besondere Gottesdienste:
Wir durften 3 Stammapostelgottesdienstübertragungen und 3 Apostelgottesdienste erleben. Während des Stammapostelgottesdienstes am 03.10.1993 erlebten wir die Verabschiedung des Bezirksapostels Steinweg in den Ruhestand und die Ordination des Apostels Klingler zum Bezirksapostel sowie die Ordination des Apostels Burchardt und des Bischofs Stegmeier. Ein weiterer Höhepunkt war der Jugendgottesdienst am 23.05.1993, den Bischof Katens durchführte. Die Amtsbrüder waren in der Gemeinde und nahmen am Jugendgottesdienst teil, während die Geschwister in die umliegenden Gemeinden zum Gottesdienst gingen. Auch fanden allein 1993 insgesamt 4 Silberhochzeiten statt.

So war auch 1994 wieder ein Jahr voller Höhepunkte: 1 Stammapostelgottesdienstübertragung, 3 Aposteldienste (2 x Apostel Behr, 1 x Bezirksapostel Schröder), 3 Bischofsdienste.
Unsere hörgeschädigten Geschwister versammelten sich drei Mal in unserer Gemeinde.

Apostel Behr versiegelte während des Gottesdienstes am 23.10.1994 insgesamt 13 Kinder, davon gehörten 2 zur Gemeinde Steglitz.

Am 07.12.1994 empfingen Priester Wilfried Radtke und seine Frau Melitta den Segen zur silbernen Hochzeit aus der Hand des Bischofs Katens.

Ende 1994 hatte die Gemeinde 469 Geschwister, 1 Evangelisten, 7 Priester, 14 Diakone und keinen Unterdiakon.


1995 bis 1999

Das vorerst letzte Kapitel dieser Gemeindechronik beginnt. Langsam nähern wir uns einem besonderen Jahrestag. Wenn die Ursprünge der Gemeinde Steglitz mit der Gemeinde Friedenau verschmelzen, so wird die Gemeinde 1998 bereits 100 Jahre alt. Die vorherigen Aufzeichnungen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben können, zeigen eine recht bewegte Gemeindeentwicklung.

1995, 1996 und 1997 fanden in unserer Gemeinde jeweils 2 Gottesdienste für hörgeschädigte Geschwister statt.

Apostel Behr besuchte unsere Gemeinde 1995 am 15.03. und am 20.08., außerdem führte er im Seniorenheim Leonorenstraße ein Gottesdienst durch. Hier liegt eine unserer Schwestern und wird im 14-tägigen Rhythmus von unseren Priestern und einigen Sängern bedient. Am 21.12.1995 erlebten wir dann außerdem noch einen Gottesdienst mit unserm Bezirksapostel Schröder.

Seit der Zusammenführung der Bezirke Berlin-West und Berlin-Brandenburg wurden für den Stammapostelgottesdienst in Berlin keine Hallen (Deutschlandhalle oder ICC) mehr angemietet. Diese Gottesdienste fanden in der Gemeinde Lichtenberg statt und wurden in die Übertragungsgemeinden mit Bild und Ton übermittelt. Jedes Jahr wird anderen Geschwistern die Möglichkeit gegeben, am Gottesdienst direkt in Lichtenberg teilzunehmen, so dass jedes Gotteskind einmal ‚live‘ dabei sein kann. 1995 fand der Berliner Stammapostelgottesdienst am 02.07. statt.
Am 15.11.1995 erlebten wir wie schon 1992 einen Gemeindeabend per Videoaufzeichnung, den Bezirksapostel Schröder zuvor durchgeführt hatte.

Schon am 21.01.1996 weilte der Stammapostel wieder im Apostelbezirk. Der Gottesdienst wurde aus der Gemeinde Potsdam mit Bild und Ton übertragen. So durften wir die Ordination der Apostel Malyschew, Wolf und Mugera und der Bischöfe Amart und Thongia miterleben.

Am 28.01.1996 führte Bischof Katens einen Jugendgottesdienst für die Jugend des Bezirkes Schöneberg in der Gemeinde Steglitz durch.

Schon Anfang des nächsten Jahres, am 14.02.1996, war dann Apostel Behr wieder in der Gemeinde. In diesem Gottesdienst konnte eine Seele für unsere Gemeinde versiegelt werden. Außerdem wurde Diakon Hinkel für unsere Gemeinde in seinem Amtsauftrag bestätigt.

Am 27.03.1996 diente uns Bischof Katens und am 19.05.1996 durften wir wieder Apostel Behr in unserer Mitte begrüßen. In diesem Gottesdienst empfingen Bezirksevangelist Kurt Kempe und seine Frau Helga den Segen zu ihrer silbernen Hochzeit.

Noch eine weitere Silberhochzeit konnten wir in unserer Gemeinde erleben: Am 01.09.1996 empfingen unser Evangelist Hans-Ottmar Petrusch und seine Frau Angelika durch Bischofs Katens den Segen zu diesem Ehejubiläum.

Am 16.03.1997 erlebten wir den Berliner Stammapostelgottesdienst als Übertragung aus der Gemeinde Lichtenberg Während dieses Gottesdienstes wurde Bischof Schönleiter in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. Der bisherige Bezirksälteste Krause empfing das Bischofsamt.

Bezirksapostel Schröder besuchte unsere Gemeinde bereits wieder am 20.04.1997.
Zu Pfingsten erlebten wir einen Festgottesdienst mit Bild und Ton aus Nürnberg.

Es gab einen weiteren Höhepunkt: Der Stammapostel hatte die Geschwister in Sterlitamak (Russland) besucht. Dieser Gottesdienst wurde aufgezeichnet, und so hatten wir Gelegenheit, auch diesen Gottesdienst zu erleben.

Ende 1999 hatte die Gemeinde 21 Amtsträger, 1 Evangelisten, 4 Priester, 11 Diakone und 1 Unterdiakon.


2000 bis 2006

Nunmehr ist das letzte Kapitel der Gemeinde-Chronik aufgeschlagen.

Am 16.01.2005 diente Stammapostel Fehr in der Gemeinde Lichtenberg mit dem Wort aus Psalm 94,19:
Ich hatte viel Kummer in meinem Herzen, aber deine Tröstungen erquickten meine Seele.
In diesem Gottesdienst wurde der Bezirkapostel Schröder in den Ruhestand versetzt, als sein Nachfolger wurde Apostel Wolfgang Nadolny ordiniert.

Im August 2005 ging die Jugend der Gemeinde Steglitz mit einer eigenen Homepage www.st-eglitz.de online.

Weihnachten 2005 diente der Bezirksapostel Nadolny in Steglitz. In diesem Gottesdienst fanden zwei Versiegelungen statt.
In 2006 überschlugen sich dann die Ereignisse. Am 30.05.2006 wurde die Gebietsreform Berlin-Brandenburg bekanntgegeben. Diese beinhaltete u.a. auch die Schließung der Gemeinde Steglitz.

In einem Fusionsgottesdienst am 29.10.2006 wurden die Gemeinden Schöneberg, Tempelhof und Steglitz zu einer neuen Gemeinde Schöneberg zusammengeschlossen.

Zum Zeitpunkt der Schließung hatte die Gemeinde Steglitz 1 Evangelisten, 6 Priester und 7 Diakone.

Foto: NAK Steglitz, 2006

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