Dirigenten

von links nach rechts: Oliver Jaenicke, Tobias Heinrich, Max Sonne und Jörg Brunner

Tobias Heinrich (Chorleitung)

1977 in Berlin geboren studierte er nach dem Abitur Musikwissenschaft an der FU-Berlin und wechselte 1998 zum Schulmusikstudium an die Universität der Künste, wo er auch seine Gesangsausbildung durch W.-E. Wiencke erhielt. Violinen- und Klavierunterricht ergänzten das Studium.
2001 sang er in einem Liederabend in Berlin R. Schumanns „Dichterliebe“, Auftritte im Oratorienfach (Messias, Weihnachtsoratorium, Messen, Kantaten) in Köln, Berlin und Münster folgten.
Seit 2003 ist Tobias Heinrich Solist und künstlerischer Mitarbeiter der „Chorakademie Österreich“, sowie Chor- und Orchesterleiter in der NAK-Berlin. Im Rahmen des Studiums erhielt er Dirigierunterricht bei Peter Schwarz, Heribert Breuer und Uri Rom.
In einer UdK-Produktion war er als Masetto in Mozarts „Don Giovanni“ zu hören. Auftritte im Opernfach folgten 2002 und 2003 an der Neuköllner Oper u. a. bei der Uraufführung der Oper „Angela“. Weitere Opernaufführungen führten ihn 2004 nach Wien und Zürich.

2004 nahm er an der Meisterklasse des Rundfunkchors Berlin teil. Mit diesem sang er bei sechs Konzerten unter der Leitung von Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern.
Seit vielen Jahren verbindet ihn eine intensive künstlerische Zusammenarbeit mit dem Organisten Tobias Berndt und den Chorleitern V. Hedfeldt und Dr. B. Bischoff.

Seit seinem Ausbildungsabschluss mit dem zweiten Staatsexamen unterrichtet er als Musiklehrer an einer Berliner Schule. Außerdem ist er seit März 2008 gemeinsam mit Tobias Berndt Leiter der Musikakademie Berndt & Heinrich.
Tobias Heinrich ist Autor des Buches „Christliche Fabeln - Sieben Geschichten nach Vorlagen der Heiligen Schrift“.

Max Sonne

Es war einmal zum Ende des Jahres 2009. Ich stand singend und klatschend im Eingangsbereich unserer Kirche. Nichts Böses ahnend kam Tobias Heinrich auf mich zu und sagte: Wer SO klatscht, der kann auch dirigieren.
Und weil ich nicht schnell genug weggelaufen bin, begann mein Unterricht eine Woche später.

Das erste halbe Jahr wurden mir von Tobias die Grundlagen des Dirigierens und einiges darüber hinaus beigebracht.

Nachdem ich dann einige Lieder in den Übungsstunden dirigiert hatte, sollte ich meinen ersten Gottesdienst dirigieren. Dieser Gottesdienst kam schneller als erwartet und völlig ungeplant.
Im Familienurlaub in einer kleinen italienischen Gemeinde musste ausgeholfen werden und da wir am Samstag zuvor beim Vorsteher zum Abendessen waren und meine Familie es nicht für sich behalten konnte, dass ich das Dirigieren erlerne, durfte ich am Sonntag dirigieren.

Einige Wochen später begann ich dann auch während den Gottesdiensten in Schöneberg zu dirigieren. Das erste Lied war Stern, auf den ich schaue.
Zuerst dirigierte ich nur vor dem Gottesdienst und Stück für Stück dann mehr Lieder im Gottesdienst. Somit wurde ich nach meinem plötzlichen Intermezzo in Italien dann doch langsam an das Dirigieren im Gottesdienst heran geführt.

Bis heute habe ich den Spaß am Dirigieren und Musizieren mit unserem wundervollen Chor und der Jugend behalten.

Jörg Brunner

Jörg Brunner erhielt in seiner Kindheit Flöten- und Orgelunterricht. Nach Einsatz in den Kinderunterrichten wurde er 1982 in den Kreis der Gemeindeorganisten in Berlin-Mariendorf aufgenommen.
1988 erhielt er Dirigierunterricht bei Prof. Dr. Bodo Bischoff und Detlef Streich, später bei Volker Hedfeldt.

In der Gemeinde Berlin-Mariendorf leitete er einige Ensembles, darunter von 1992 – 2014 den gemischten Gemeindechor. Im Bezirk Süd war er verantwortlich für unterschiedliche Chöre und Musikprojekte. Nach dem Wechsel in die Gemeinde Berlin-Schöneberg wurde er 2015 mit dem Aufbau des Männerchores beauftragt. Seit 2016 unterstützt er zudem die Arbeit des Chorleiters Tobias Heinrich im gemischten Chor der Gemeinde.

Oliver Jaenicke



Stand: 07/2017

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