Jahreslosung 2021


Foto/Video: NAK International

Stammapostel Jean-Luc Schneider

Meine lieben Glaubensgeschwister,

das vergangene Jahr 2020 war geprägt durch die Corona-Pandemie – aus aller Welt erreichten mich die Nachrichten, viele davon waren angefüllt mit Sorge und Kummer. Eines hat uns diese Krise nicht nehmen können: Unser Vertrauen in Gott, unseren Herrn! Er ist und bleibt unser himmlischer Vater, der es gut meint mit seinen Kindern.

Dieser Glaube soll auch unsere Zukunft bestimmen. Obwohl wir nicht wissen, was dieses neue Jahr 2021 für uns bereithalten wird, beginnen wir es in der Gewissheit: Jesus kommt bald! Das Wiederkommen des Herrn ist kein Traum, durch den wir gelegentlich die Probleme des Alltags verdrängen. Unser Glaube an die Wiederkunft Christi gibt uns Kraft, macht uns stark, schenkt uns Mut, hält uns fest als die Gemeinde des Herrn zusammen in einem Geist, in einem Sinn, in einer Hoffnung. Der kommende Christus ist das Ziel unseres Glaubens, das wir gewählt haben. Daher soll das Motto für dieses Jahr lauten: Christus – unsere Zukunft!

Viele Stellen in der Heiligen Schrift legen diese zukünftige Dimension christlichen Glaubens dar. Der Schreiber des Hebräerbriefes sagt: „Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens“ (Hebräer 12,1b.2a). Manche Kämpfe müssen geführt werden, will man am Ende siegreich sein. Wie ein Athlet soll der Gläubige große Mühe und Eifer an den Tag legen, niemals nachlassen und bis zum Ziel die Regeln beachten. Doch wir kämpfen unsere Kämpfe nicht allein: Jesus Christus steht uns bei!

In Christus finden wir die Energie und die Motivation, um auf unserem Glaubensweg durchzuhalten. Lasst uns auf Jesus Christus, unseren Herrn, schauen! Weder die Schwierigkeiten des Lebens noch das Verhalten anderer sollen uns entmutigen. Auch wollen wir uns nicht selbst bemitleiden und über unser Los jammern. Das wäre eine rechte Zeit- und Energieverschwendung. Wir gehen entschlossen dem Ziel entgegen.

Wir wollen nicht vergessen, dass Jesus Christus sein Leben für uns hingegeben hat. Sein Tod und seine Auferstehung sind die Basis für unser Heil. Er hat die Sünde und den Tod besiegt und damit auch das Böse. Es ist Jesus Christus, der uns in voller Kenntnis unserer Lage erwählt hat – er weiß, dass wir das Heil erringen können und hält alles bereit, was dazu notwendig ist.

Die Verheißung des Herrn, dass er sein Werk zur Vollendung führen wird, steht fest „und ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu“ (Philipper 1,6). Seine Wahrheit wird sich durchsetzen. Er, und nur er, kann und wird bei seiner Wiederkunft unsere Würdigkeit recht ermessen. Wenn wir ihm treu bleiben, können wir auf seine Gnade hoffen – sie wird unsere Unvollkommenheiten ausgleichen. Und wir können gewiss sein, dass seine Herrlichkeit all unsere Mühsale überstrahlen wird.

Nun kommt es auch auf uns an, wie wir leben, wie wir handeln, wie wir glauben. Unsere Wahl für die Zukunft strukturiert unser Leben. Um ewig bei Christus zu leben, suchen wir heute schon Gemeinschaft mit ihm. Und wir treffen unsere Entscheidungen, indem wir uns an seiner Lehre ausrichten. Sein Evangelium ist das Fundament, auf dem wir Ehe, Familie und die Beziehung zum Nächsten gründen. Jesus Christus ist das Vorbild, dem wir gleich sein wollen. Wenn wir es recht bedenken, dann bestehen unsere Gemeinden aus Menschen, die sehr verschieden sind. Doch ist diese Vielfalt kein Problem, wenn wir uns auf das Wesentliche konzentrieren: Wir haben dasselbe Ziel und müssen demselben Weg folgen, um es zu erreichen!

Für dieses Jahr wünsche ich Ihnen allen mit Frieden angefüllte Gedanken und Erlebnisse. Möge Gottes Segen Sie begleiten und der Friede des Auferstandenen bei Ihnen sein. Behalten wir Vertrauen zu Jesus Christus – unsere geistliche Zukunft hängt davon ab. Denn wenn wir unseren Blick fest auf Christus gerichtet halten, werden wir das Ziel auch erreichen.