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Heimgang unserer Schwester Irmgard Keller

Heimgang unserer Schwester Irmgard Keller

Heimgang unserer Schwester Irmgard Keller

Am Montag, den 11. Januar, ist unsere Schwester Irmgard Keller im 90. Lebensjahr heimgegangen. Schwester Keller ist kurz vor den Weihnachtsfeiertagen ins Krankenhaus gekommen und hat dort eine schwerwiegende Diagnose erhalten. Daher sind wir dankbar, dass der Himmlische Vater sie nicht lange warten ließ und sie ohne langes und isoliertes Leidenslager heimziehen durfte, wie es auch ihrem Wunsch entsprach.

Schwester Keller kam am 12.03.1931 als geborene Wieczorek in Ostpreußen zur Welt und durchlebte eine sehr schwere Kindheit voll harter körperlicher Arbeit. Erst 1958 kam sie mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach Deutschland, da ihre Schwester Christa einen Antrag auf Familienzusammenführung gestellt hatte. Hier lernte sie unseren Bruder Horst Keller kennen, den Sie 1970 heiratete. Schwester Keller sorgte hingebungsvoll für ihren Mann bis hin zu seiner Pflege und, als ihr das nicht mehr möglich war, dem täglichen Besuch im Charlottenheim. Ihre milde, freundliche Art begleitete sie ihr Leben lang und half ihr auch durch eigene schwere Krankheitszeiten. Noch eine Woche vor ihrem Heimgang war es unserem Hirten Bernd Becker möglich, sie im Krankenhaus zu besuchen und mit ihr das Heilige Abendmahl zu feiern. Obwohl sie kaum mehr sprechen konnte, betete sie das Unser Vater mit ihm, war ruhig und scheinbar ohne Angst oder Verzweiflung über ihre Lage. Hingegen war auch in dieser ernsten Situation ihr Blick noch immer liebevoll und zugewandt. Schwester Keller sprach wenig über sich selbst, was sie auszeichnete, war ihr stets positiver und vertrauensvoller Blick in die Zukunft und auf den lieben Gott. Wir sind überzeugt, dass sie nun einen Schritt vorausgegangen ist und ihre Lieben endlich wiedersehen kann.


03.02.2021
Alexander Scholz
privat
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Quelle: www.nak-schoeneberg.de/news-gemeinde/457



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