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Tradition und/oder bewusste Entscheidung

Tradition und/oder bewusste Entscheidung

Tradition und/oder bewusste Entscheidung
Am 29.01.2018 trafen sich unsere Amtsträger der Gemeinde traditionell zum Jahresanfang mit ihren Partnerinnen. Laut Wikipedia ist eine Tradition „die Weitergabe von Handlungsmustern, beispielsweise Gepflogenheiten.

Genau aus diesem Grund hat sich in der Vorbereitung zu dieser Stunde ein kleiner Kreis der Amtsträger zusammengesetzt und einmal diese Tradition der ersten gemeinsamen Ämterstunde hinterfragt. Machen wir das nur, weil es halt eine Gepflogenheit ist, oder wollen wir wirklich ein gemeinsames Beisammensein? Und wenn ja, wie gestalten wir es – traditionell „wie immer“ oder mit neuen Impulsen?

Gemeinsam haben wir uns dann für Letzteres entschieden und uns zum Ziel gesetzt, nicht aus der Tradition heraus mit den Partnerinnen die erste Ämterstunde zu verbringen, sondern ein gemütliches Beisammensein zu haben mit dem Ziel, diesen Kreis zu fördern, zu stärken, uns noch besser kennen zu lernen und heraus zu finden, was WIR eigentlich wollen.

Begonnen haben wir, neben einem gemeinsamen Gebet, mit dem Lied „Du hast uns als Gemeinde in deinen Dienst gestellt“. Anschließend hat unser Vorsteher kurz die Highlights aus 2017 noch einmal in Erinnerung gerufen und uns einen kleinen Impuls zum Thema „Old School“ mit auf den Weg gegeben. Damit war ein guter Rahmen für diese Stunde und vielleicht auch weiteren Stunden geschaffen, da der Spagat aus Traditionellem, das vermeintlich „Old School“ ist und neuen Dingen geschafft war. Nicht alles was vielleicht „Old School“ ist, muss auch veraltet sein. Als Beispiel dafür hat der Vorsteher eine 10-Punkte-Liste aus dem Buch „Meinen Mitbrüdern“ vom Bezirksapostel i. R. Schröder vorgestellt, die trotz der „alten Schule“ auch heute noch hochaktuell sind. Dennoch sollten auch unsere Aktivitäten, unser Handeln zeitgemäß und dem Anlass entsprechend sein.

Zusätzlich wurden von einer Schwester, die mit für die Planung der Gemeindeaktivitäten verantwortlich ist, drei Höhepunkte für 2018 vorgestellt. Neben dem Schöneberger Sonntagsbrunch, ist u.a. für den Juni ein Sommerkonzert angedacht und auch ein Gemeindetag steht uns dieses Jahr wieder bevor.

Zur Auflockerung und dem Ziel des besseren Kennenlernens und der Gemeinschaftsförderung folgte im Anschluss die Bildung eines Doppelkreises, in dem zwischen wechselnden Gesprächspartner*innen zum einen eine Kurzvorstellung erfolgte und anschließend zwei Fragen beantwortet werden sollten („Was war für dich das persönliche Highlight aus 2017?“ und „Wie stellst du dir eine Ämterstunde mit Frauen vor?“) Als Dankeschön für das „Mitmachen“ und als „kleinen Gruß vom Stammapostel“ in Anlehnung an den letzten Ämtergottesdienst, bekam jeder noch eine Banane geschenkt (eine Erläuterung erfolgt evtl. in einem anderen Bericht).

Bei Kaffee, Kaltgetränken, Bretzeln und Knabberzeug, konnte der Abend mit netten Gesprächen ausklingen. Sollte es zu „Gesprächsengpässen“ kommen, lagen noch zwei Gedankenanstöße auf den Tischen: „Was wünscht ihr euch für unsere nächste gemeinsame Stunde (Ämterstunde mit Frauen)?“ und „Welche Ideen habt ihr, in welche Richtung soll sich unsere Gemeinde entwickeln, wo sollten wir Schwerpunkte setzen, was läuft gut und was sollten wir deshalb weiter so machen, wo sollten wir uns verbessern?“ Diese wurden auch überwiegend aufgegriffen und diskutiert und vielleicht schon eine Basis für die nächsten Treffen geschaffen.
01.02.2018
SDa
MBe
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Quelle: www.nak-schoeneberg.de/news-gemeinde/390
Bildergalerie zum Beitrag (01.02.2018)


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