Ein Sommer wie in der Wüste

Ein Sommer wie in der Wüste

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Im vergangenen Jahr haben sich viele daran gestört, dass der Sommer eher kalt und verregnet war. Dieses Jahr ist nahezu das Gegenteil der Fall. Es ist ausgesprochen warm und trocken. Die öffentlichen Rasenflächen wirken vertrocknet und sind so in Mitleidenschaft gezogen, dass die Polizei mit ihren Wasserwerfern für den nötigen Regen sorgt. Während es tagsüber sehr heiß wird, kühlen die Temperaturen in den Nächten wieder deutlich ab.

Das erinnert ein wenig an die Lebensbedingungen in der Wüste. Dort gibt es wenig bis gar keinen Niederschlag, und die Temperaturen reichen von über 40 Grad am Tag bis zu –20 Grad in der Nacht.
Trotz dieser rauen Bedingungen ging Jesus nach seiner Taufe genau dorthin. Vierzig Tage und Nächte fastete er, lebte mit den Tieren und wurde von den Engeln versorgt. Und als wäre das nicht schon Herausforderung genug gewesen, wurde er dort auch noch vom Teufel versucht. Dieser ging dabei sehr perfide vor.
Stellt euch vor, ihr habt schon länger nichts mehr gegessen. Der Magen knurrt und ihr habt so richtig Hunger. Wenn euch in diesem Moment jemand etwas zu Essen anbietet, werdet ihr vermutlich erfreut zugreifen. Genau das wollte der Teufel provozieren, als er Jesus vorschlug, die Steine in Brot zu verwandeln.
Auch die anderen beiden Prüfungen zielten auf menschliche Bedürfnisse ab: Verlässlichkeit und Reichtum. Wenn wir jemanden neu kennenlernen, wollen wir in Kleinigkeiten erleben, dass wir uns auf ihn oder sie verlassen können. Zum irdischen Reichtum muss man vermutlich nicht viel sagen. Wer hätte nicht schon davon geträumt, im Lotto zu gewinnen!?
So direkt werden wir zum Glück nicht vom Teufel versucht. Auch sind die Witterungsverhältnisse deswegen nicht leichter zu verkraften. Aber viel- leicht ist das für euch ja ein interessanter Gedankenanstoß.

Für die Urlaubs- und Reisezeit wünschen wir euch viel Erholung, Freude und Engelschutz auf allen Wegen.
L.S. stellv. für die Redaktion


Ausgabe 08/2018 lesen


Bibelwort vom 12.08.2018

Römer 5, 1.2:
Gerecht durch den Glauben


Kein rauschendes Fest, sondern ein harmonisches

30.06.2018

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Rubinhochzeit

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