Frischer Rückenwind

Frischer Rückenwind

Liebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser,

der Sommer neigt sich dem Ende zu und diejenigen von uns, denen es sowohl finanziell als auch körperlich möglich war, einen Sommer­urlaub zu erleben, haben ihn größtenteils schon hinter sich. So ein Urlaub startet immer mit schönen Vorstellungen, die man sich macht. Dann wird es konkret, wenn man die Koffer packt und aufbricht und schließlich folgt die Überraschung, wie das, was man sich so vorgestellt hat, mit der Wirklichkeit übereinstimmt.
Das sind nicht immer nur positive Über­raschungen und hier und da muss man sich arrangieren. Das haben wir sicherlich schon öfter erlebt und doch freut man sich von neuem auf den Urlaub, wenn man ihn vor sich hat. Warum eigentlich und überhaupt – warum ist Urlaub so erholsam für uns?
Man spricht im Volksmund von „Tapeten­wechsel“ und meint damit, dass man eben eine Zeit lang von anderen als den vertrauten Räumen umgeben ist. Überhaupt ist an dem neuen Ort alles anders: Man kennt die Wege und Straßen nicht und benötigt einen Stadtplan; das Essen ist möglicherweise ungewohnt; beim Einkaufen findet man die gewohnten Produkte nicht; unter Umständen muss man sich in einer fremden Sprache verständigen. Kurzum, man muss seinen täglichen Ablauf völlig neu gestalten und ist gezwungen seine Gewohnheiten zu durchbrechen.

Klingt ganz schön anstrengend und eigentlich gar nicht erholsam, oder? Ich glaube, das Erholsame daran ist, dass man dadurch alles, was man sonst ganz automatisch erledigt, plötzlich wieder langsamer und bewusster verrichtet. Man genießt die Ruhe beim Früh­stücken, die Zeit für die Besichtigung einer Sehenswürdigkeit, hält inne beim Betrachten einer schönen Aussicht und wägt die Unternehmungen, die man plant, sorgfältig gegeneinander ab.

Dadurch erlangt man etwas zurück, das uns in unserer schnelllebigen Zeit abhandenkommt. Das bewusste Erleben, das Innehalten und Betrachten, das bewusste Entscheiden. Und das tut uns einfach gut. Wenn es gut läuft, dann können wir etwas von diesem Erho­lungs­effekt in unseren Alltag übernehmen und unsere Gewohnheiten ein wenig verändern. Bis hierher ist das sicherlich leicht nachvollziehbar, weil man das schon selbst erlebt hat. Aber was hat das jetzt mit der Überschrift „himmlischer Urlaub“ zu tun?

Nun, in jedem Gottesdienst werden wir aufgefordert unsere gewohnten Standpunkte aufzugeben, andere Sichtweisen und Einsichten zu gewinnen, uns mit uns fremden Gedanken zu befassen, die Prioritäten unseres Handelns gegeneinander abzuwägen und Entscheidungen bewusst zu treffen sowie göttliche Zuwendung bewusst wahrzunehmen. Ganz schön anstrengend so ein Gottesdienst und doch sehr erholsam für die Seele. Ein himmlischer Urlaub vom Alltag ist ein Gottesdienst also. Wir sollten ihn genauso genießen wie einen Urlaubstag ...
Frank Schulze


Herbstausgabe 2019 lesen

Bibelwort vom 16.10.2019

Dem Bösen nicht erliegen
Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
Johannes 17,15



Grillfest in Wilmersdorf


08.09.2019

Auf dem Parkplatz unserer Kirche in Wilmersdorf waren an diesem 3. September 2019 schon Pavillons, Tische, Bänke und Stühle aufgebaut, als sich die Senioren aus den Gemeinden Schmargendorf, Schöneberg und Wilmersdorf zu einem gemeinsamen Grillen einfanden.

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Harz und herzlich


08.09.2019

Dass die zweite Motorradtour unserer Gemeinde in den Harz gehen würde, stand bereits im letzten Jahr fest. Die Gemeinde Seesen – unsere Schuhkartongemeinde – lud die Gemeinde Schöneberg im letzten Jahr recht kurzfristig zu ihrem Tag der offenen Tour ein.

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Heimgang unserer Glaubensschwester Christa Rohne


26.08.2019

Eine weitere Trauernachricht erreichte die Gemeinde: Unsere Glaubensschwester Christa Rohne ist am Mittwoch, den 7. August 2019 im Alter von 88 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit in die Ewigkeit gegangen.

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Heimgang unserer Glaubensschwester Ingrid Böhme


24.07.2019

Unser himmlischer Vater hat sein Kind, unsere Glaubensschwester Ingrid Böhme, am Mittwoch, 10. Juli 2019 im Alter von 82 Jahren zu sich gerufen. Schwester Böhme darf nun ein Wiedersehen mit Ihrem Ehemann, der vor sieben Jahren in die jenseitige Welt zog, „feiern“.

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Doppeltaufe


13.07.2019

Die Gemeinde Berlin-Schöneberg ist mit 39 Kindern eine reich gesegnete Gemeinde. In diesem Jahr durften wir bereits drei „Neugeborene“ willkommen heißen. Und das ist für dieses Jahr noch nicht alles: weiterer Nachwuchs hat sich bereits angemeldet!

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Blick übern Tellerrand

Angekommen… und doch nicht fremd
(Hörgeschädigte Berlin-Brandenburg)


03.09.2018

Aus allen Teilen Deutschlands und der Schweiz machen sich Hörgeschädigte Geschwister, Gäste und Begleiter auf nach Berlin. Es ist Samstag, der 25. August 2018. Heute Mittag beginnt das 18. überregionale Hörgeschädigtentreffen. Am Charlottenburger Econtel Hotel kreuzen sich die teils langen Anfahrtswege. Es scheint, als ob alle gleichzeitig eintreffen. Zwischendrin freundliche Gesichter des Organisationsteams der Gebietskirche Berlin-Brandenburg, die die Ankommenden liebevoll begrüßen. ...

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Blick übern Tellerrand

Angekommen… und doch nicht fremd
(Hörgeschädigte Berlin-Brandenburg)

03.09.2018

Aus allen Teilen Deutschlands und der Schweiz machen sich Hörgeschädigte Geschwister, Gäste und Begleiter auf nach Berlin. Es ist Samstag, der 25. August 2018. Heute Mittag beginnt das 18. überregionale Hörgeschädigtentreffen. Am Charlottenburger Econtel Hotel kreuzen sich die teils langen Anfahrtswege. Es scheint, als ob alle gleichzeitig eintreffen. Zwischendrin freundliche Gesichter des Organisationsteams der Gebietskirche Berlin-Brandenburg, die die Ankommenden liebevoll begrüßen. ...

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