Suchen

Suchen

Der Monat April beginnt in diesem Jahr mit dem Ostersonntag und der ist natürlich von großer Bedeutung für uns als Christen. Aber vor allem auch für unsere Kinder ist er durch etwas Besonderes geprägt: der Suche nach Ostereiern. Es ist eine für die Familien amüsante Tradition, die Kinder nach versteckten Süßigkeiten suchen zu lassen, und das hält für beide Seiten Freude bereit: für die Kinder das Erlebnis, etwas Schönes zu entdecken und für die Erwachsenen die Beobachtung ihrer Suche. Dabei ist mir der Gedanke gekommen, dass wir heutzutage eigentlich kaum noch selber suchen.
Wir lassen suchen! Ob per Computer oder mit den allgegenwärtigen Smartphones – sobaald eine Frage aufkommt wird sofort der Suchbegriff eingegeben und in Sekundenschnelle liefert eine „Suchmaschine“ (ein Programm, das im Internet nach Informationen sucht) die Antworten. Das ist zwar sehr bequem, aber ein bisschen geht dabei der Spaß am Entdecken und die Freude über das Finden verloren. Zum Beispiel kann man sich bereits zu Hause alle Informationen über den Urlaubsort suchen, zu dem man als nächstes reisen möchte. Vom Stadtplan, der Liste der Sehenswürdigkeiten, den besten Restaurants, der Sprache über das Satellitenfoto bis hin zu allen möglichen Aktivitäten vor Ort - alle Informationen kann man sich zusammensuchen und hat dann schon fast das Gefühl, man wäre bereits dort gewesen, so vertraut hat man sich damit gemacht. Allerdings kann man einen Ort nur erleben, wenn man auch wirklich da gewesen ist – das Rauschen des Meeres, den ungewohnten Duft fremder Pflanzen, den Geschmack regionaler Köstlichkeiten und die Atmosphäre der fremden Kultur zum Beispiel. Und da sind wir wieder beim Entdecken und Finden, das zum Suchen einfach dazu gehört.

Den Gedanken, etwas über einen Ort zusammenzusuchen, habe ich mal in eine geistliche Perspektive übertragen. Wenn man den Begriff „Himmelreich“ in eine Suchmaschine eingibt, dann bekommt man die ungewöhnlichsten Resultate. Natürlich findet man weder Koordinaten noch Stadtpläne oder gar Satellitenfotos oder etwas, womit man eine vage Vorstellung entwickeln könnte. Aber es gibt eine andere Möglichkeit, sich schon hier mit dem Himmelreich vertraut zu machen und dafür braucht es keine „Suchmaschine“. Beim Blick in unsere Gemeinde kann man mehr vom Himmelreich erleben, als einem vielleicht bewusst ist:

Da wird die Sprache der Liebe gesprochen, eine Atmosphäre gegenseitigen Respekts ist wahrnehmbar, zur Stärkung wird Trost, Mitgefühl und Zuwendung angeboten und das Bemühen um Frieden ist ein erholsamer Kontrast zu den Mühen des Alltags. Gewiss lassen sich noch mehr „Spezialitäten“ des Himmelreichs Christi finden. Man muss nur anfangen selbst danach zu suchen und garantiert macht es Freude sie zu entdecken.F.S.


Ausgabe 04/2018 lesen


Bibelwort vom 25.04.2018

Psalm 34, 3:
Gott rühmen


Heimgang Schwester Siegrit Hemker

19.02.2018

Unsere Glaubensschwester Siegrit Hemker ist am Dienstag, den 06. Februar 2018, im 91. Lebensjahr in die Ewigkeit gegangen. Der Trostgottesdienst findet am Freitag, den 23. Februar 2018 um 18:00 Uhr in unserer Gemeinde Berlin-Schöneberg statt.

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Jugendweihnachtsfeier für 2017

18.02.2018

Traditionell im Januar findet dank der Flut der anderen Termine im Dezember immer unsere ganz persönliche Jugendweihnachtsfeier statt. Dieses Jahr luden ELHK‐Veranstaltungen zum großen Jugend‐Duell ‐ die Weihnachtsedition ein.

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Nimmer vergehet, was Du liebend getan... (GB 437)

05.02.2018

Gott, unser himmlischer Vater, hat sein Kind, unsere Glaubensschwester Marianne „Nanny“ Laskowski am 26. Januar 2018, für uns alle viel zu früh, im Alter von 53 Jahren zu sich in die Ewigkeit gerufen.

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Tradition und/oder bewusste Entscheidung

01.02.2018

Am 29.01.2018 trafen sich unsere Amtsträger der Gemeinde traditionell zum Jahresanfang mit ihren Partnerinnen. Laut Wikipedia ist eine Tradition „die Weitergabe von Handlungsmustern, beispielsweise Gepflogenheiten.

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Jugendfahrt 2017

29.01.2018

Ein paar traumhafte Tage im Grünen erwarteten uns auch an diesem goldenen ersten Oktoberwochenende. Die Autos vollgepackt, Essen und Trinken im Gepäck und gute Stimmung und Vorfreude auf das Kommende...

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Blick übern Tellerrand

Eine Begegnung der anderen Art
(Hörgeschädigte Berlin-Brandenburg)


21.11.2016

In diesem Jahr hatte Bezirksapostel Koberstein die Geschwister und Gäste der Hörgeschädigtengemeinden aus den Gebietskirchen Deutschlands und der Schweiz am 8. und 9. Oktober nach Kassel eingeladen. So machten wir uns, die Geschwister und Begleiter aus der GK Berlin-Brandenburg, am 8.10. mit dem Bus auf den Weg nach Kassel. ...

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